Andrei Kolesnikow über russische Reisewünsche und den Ukraine-Krieg
In einem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung beschreibt der Autor Andrei Kolesnikow, wie sich die russische Wahrnehmung des Westens über die Jahrzehnte gewandelt hat: vom Traumziel über ein Einkaufsparadies bis hin zu einem wieder fernen Ort. Der Text ordnet diese Verschiebung in den Kontext des seit vier Jahren andauernden Ukraine-Kriegs ein. Kolesnikow zufolge ist die russische Bevölkerung mental erschöpft und sehnt den Frieden herbei – allerdings zu Bedingungen, die Russland begünstigen. Zugleich konstatiert der Autor, dass die meisten Russen das Sensorium für das Leid der Ukrainer verloren hätten, während einige weiterhin Widerstand leisten. Der Beitrag erschien im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung.
Key facts
- Der Ukraine-Krieg dauert laut dem Beitrag vier Jahre an
- Autor Andrei Kolesnikow schreibt für die Neue Zürcher Zeitung
- Die russische Bevölkerung wird als mental erschöpft beschrieben
- Der Friedenswunsch in Russland richtet sich laut Kolesnikow nach wie vor zu Russlands Gunsten
- Die meisten Russen haben laut dem Text das Sensorium für das Leid der Ukrainer verloren
- Einige Russen leisten Widerstand
- Die Wahrnehmung des Westens wandelte sich vom Traum über ein Einkaufsparadies zum fernen Ort
- Der Beitrag erschien im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung
Entities
Artists
- Andrei Kolesnikow
Institutions
- Neue Zürcher Zeitung
Locations
- Russland
- Ukraine