Alexander Schippel: Fotografische Archäologie der Pergamonmuseum-Sanierung seit 2013
Seit 2013 hält Fotograf Alexander Schippel den Sanierungsprozess des Pergamonmuseums in Berlin fest. In einem Gespräch mit Sven Stienen erläutert er sein Interesse an der Umgestaltung des Museumsgebäudes. Er hat den Pergamonaltar und den Hellenistischen Saal abgelichtet, Zustände, die nach der Wiedereröffnung für Besucher nicht mehr erlebbar sein werden. Schippel sucht nach flüchtigen Momenten des Übergangs und kleinen Unregelmäßigkeiten im Arrangement. Er beschreibt seine Methode als eine Art fotografische Archäologie der Gegenwart. Mit einer technischen Kamera arbeitet er bedacht und langsam; bereits zehn Aufnahmen an einem Tag sind für ihn viel. Die bevorstehende Wiedereröffnung des Museums markiert für ihn das Ende einer besonderen Phase, die mit Wehmut verbunden ist, da es wieder ein öffentlicher Ort wird.
Key facts
- Alexander Schippel fotografiert die Sanierung des Pergamonmuseums seit 2013.
- Das Interview führte Sven Stienen für den Blog Museum and the City.
- Schippel konzentrierte sich auf den Pergamonaltar und den Hellenistischen Saal.
- Er sucht nach temporären Zuständen und Irritationen wie Farbeimern oder Gerüsten.
- Seine Arbeitsweise bezeichnet er als fotografische Archäologie der Gegenwart.
- Er arbeitet mit einer technischen Kamera, hoher Auflösung und langsamer Präzision.
- Ein Beispiel ist das restaurierte Hephaistion-Mosaik im Telephos-Saal.
- In Ausstellungen können seine Fotografien 100 × 150 Zentimeter groß sein.
Entities
Artists
- Alexander Schippel
- Sven Stienen
Institutions
- Pergamonmuseum
- Museum für Islamische Kunst
- Staatliche Museen zu Berlin
- Museum and the City
Locations
- Berlin
- Deutschland