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AfD-Parteitag in Erfurt: Weniger Konflikte, mehr Hinterzimmer-Diplomatie

other · 2026-07-05

Der 17. Bundesparteitag der AfD in Erfurt verlief am ersten Tag überraschend ruhig, mit kaum öffentlichen Konflikten. Im Gegensatz zu früheren Jahren, in denen die Partei durch interne Streitereien und performative Auseinandersetzungen auffiel, zeigte sie sich nun fast wie eine etablierte Partei. Die Führung um Alice Weidel und Tino Chrupalla demonstrierte Fähigkeiten in Hinterzimmer-Diplomatie. Die einzige Überraschung war eine Personalie bei den Vorstandswahlen. Frühere Parteitage unter Bernd Lucke, Frauke Petry und Jörg Meuthen waren von Geschrei, Tränen und Menschentrauben geprägt. Nachdem die größten Störenfriede ausgeschaltet und Mitgliederparteitage zu Delegiertenparteitagen umgewandelt wurden, gab es zuletzt noch Stellvertreterkriege. In Erfurt jedoch blieb es ruhig.

Key facts

  • 17. Bundesparteitag der AfD in Erfurt
  • Erster Tag verlief ohne große Überraschungen
  • Einzige Überraschung bei Vorstandswahlen
  • Partei zeigte sich fast wie eine Altpartei
  • Alice Weidel und Tino Chrupalla an der Spitze
  • Frühere Parteitage unter Bernd Lucke, Frauke Petry, Jörg Meuthen waren konfliktreicher
  • Umstellung von Mitglieder- auf Delegiertenparteitage
  • Hinterzimmer-Diplomatie statt öffentlicher Konflikte

Entities

Institutions

  • AfD

Locations

  • Erfurt
  • Deutschland

Sources