3000 protestieren gegen Rheinmetall-Munitionsfabrik in Berlin-Wedding
Am 20. Juli 2024 demonstrierten über 3000 Menschen in Berlin-Wedding gegen die Umwandlung einer ehemaligen Autoteile-Fabrik in eine Munitionsfabrik des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Die Polizei sperrte das Gelände weiträumig ab und änderte die Demonstrationsroute, um den Zugang zu den Werkstoren zu verhindern. Die langjährige Antimilitaristin Barbara Kruger kritisierte die Einschränkung des Demonstrationsrechts. Trotz wochenlanger Flugblattverteilung am Werkstor blieb die Belegschaft stumm. Aktivisten erwägen als nächsten Schritt Lkw-Blockaden. Der Standort symbolisiert die schnelle Umstellung ziviler Industrie auf Rüstungsproduktion in Deutschland.
Key facts
- Über 3000 Menschen demonstrierten am 20. Juli 2024 in Berlin-Wedding gegen die Umwandlung einer ehemaligen Autoteile-Fabrik in eine Munitionsfabrik.
- Die Fabrik gehört dem Rüstungskonzern Rheinmetall.
- Die Polizei sperrte das Gelände weiträumig ab und änderte die Demonstrationsroute.
- Die langjährige Antimilitaristin Barbara Kruger kritisierte die Einschränkung des Demonstrationsrechts.
- Wochenlange Flugblattverteilung am Werkstor blieb ohne Erfolg.
- Die Belegschaft des Werks beteiligte sich nicht an den Protesten.
- Aktivisten erwägen als nächsten Schritt Lkw-Blockaden.
- Der Standort symbolisiert die schnelle Umstellung ziviler Industrie auf Rüstungsproduktion in Deutschland.
Entities
Institutions
- Rheinmetall
Locations
- Berlin-Wedding
- Berlin
- Deutschland