25 Jahre nach 9/11: Russisch-amerikanische Zweckallianz und Putins Bundestagsrede
Anlässlich des 25. Jahrestages der Anschläge vom 11. September 2021 blickt der Freitag auf die kurzzeitige Phase konstruktiver Beziehungen zwischen Russland und den USA zurück. Nach den Ereignissen von 9/11 bildeten die beiden Länder eine Zweckgemeinschaft in der westlichen Anti-Terror-Koalition. Zwei Wochen nach den Anschlägen reiste Wladimir Putin nach Deutschland und hielt eine Rede im Bundestag über mögliche strategische Partnerschaften. Lutz Herden vergleicht diese Zeit mit der aktuellen Moskau-Reise der US-Vertreter Steve Witkoff und Jared Kushner. Laut Herden klangen deren positive Äußerungen über Putin wenig diplomatisch. Witkoff äußerte sich gegenüber Tucker Carlson und bezeichnete Putin als „keinen schlechten Kerl“. Herden beschreibt diese Äußerungen als Anlass, an bessere Zeiten der bilateralen Beziehungen zu erinnern. Der vollständige Artikel ist in der neuesten Ausgabe des Freitag zu finden.
Key facts
- 9/11 jährt sich zum 25. Mal
- Russland und die USA bildeten nach 9/11 eine Zweckallianz in der westlichen Anti-Terror-Koalition
- Wladimir Putin besuchte zwei Wochen nach 9/11 Deutschland und sprach vor dem Bundestag
- US-Emissäre Steve Witkoff und Jared Kushner reisten zu einer Moskau-Mission
- Witkoff sagte zu Tucker Carlson, Putin sei „kein schlechter Kerl“
- Witkoff sprach von einer „komplizierten Lage“ im Ukraine-Krieg
- Der Konflikt mit einer Atommacht lasse sich nur durch Gespräche schlichten
- Der Artikel von Lutz Herden erscheint im Freitag
Entities
Artists
- Lutz Herden
- Wladimir Putin
- Steve Witkoff
- Jared Kushner
- Tucker Carlson
Institutions
- Freitag
- Bundestag
- NATO
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