10-Punkte-Friedensplan: Bedingungen für ein mögliches Ende des Ukrainekriegs
Der Beitrag skizziert einen 10-Punkte-Friedensplan und fragt, unter welchen Bedingungen der Ukrainekrieg bald enden könnte. Ausgangspunkt ist die Warnung, dass eine Eskalation in der Ukraine zu einem europäischen Krieg möglich ist; zugleich wird die Vision eines Friedens als realisierbar bezeichnet, sofern die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Der Autor stützt sich auf den Philosophen Hans Jonas, der 1979 eine „Heuristik der Furcht“ empfahl. Jonas habe Angst nicht als schlechten Ratgeber, sondern als gutes Erkenntnisinstrument verstanden: Furcht mache auf unkontrollierbare Dynamiken und Zerstörungsperspektiven aufmerksam und könne zum Einlenken führen. Ergänzend wird Günther Anders zitiert, der 1961 in seinem Essay „Die beweinte Zukunft“ forderte, dem Schlimmsten zuvorzukommen, die Zeit umzudrehen, den Schmerz schon heute vorwegzunehmen und die Tränen im Voraus zu vergießen, weil es übermorgen zu spät sein werde. Der Text verweist zudem auf Greta Thunbergs Zuschreibung „Ich will, dass ihr in Panik geratet!“, ohne sie Hans Jonas zuzuschreiben. Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Ausgabe des Freitag zu lesen.
Key facts
- Der Beitrag präsentiert einen 10-Punkte-Friedensplan für ein mögliches Ende des Ukrainekriegs.
- Eine Eskalation in der Ukraine zu einem europäischen Krieg wird als möglich beschrieben.
- Die Vision eines Friedens könne Wirklichkeit werden, wenn die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
- Der Philosoph Hans Jonas riet 1979 zu einer „Heuristik der Furcht“.
- Jonas betrachtete Angst als gutes Erkenntnisinstrument, das zum Einlenken führen könne.
- Günther Anders veröffentlichte 1961 den Essay „Die beweinte Zukunft“.
- Anders forderte, dem Schlimmsten zuvorzukommen und den Schmerz vorwegzunehmen.
- Greta Thunberg wird mit dem Satz „Ich will, dass ihr in Panik geratet!“ zitiert.
Entities
Artists
- Hans Jonas
- Günther Anders
- Greta Thunberg
Institutions
- Der Freitag
Locations
- Ukraine
- Europa