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Tschernobyl als Gedächtnisort: Francesco Cataluccio über die anhaltende Verseuchung

opinion-review · 2026-04-24

In einem Artikel für die NZZ beleuchtet der italienische Essayist Francesco Cataluccio (geb. 1955) die anhaltende Relevanz des Reaktorunglücks von Tschernobyl als Gedächtnisort. Er stellt fest, dass die radioaktiven und ideologischen Verunreinigungen des kommunistischen Systems bis heute bestehen bleiben. Der Vorfall am 26. April 1986 hat sich als ein prägendes Ereignis für die marode Sowjetunion herausgestellt. Cataluccio hebt hervor, dass die Katastrophe auch für die Menschen in Weissrussland eine tiefgreifende traumatische Erfahrung darstellt. Der Artikel thematisiert die doppelte Verseuchung – sowohl materiell als auch ideologisch – und deren anhaltende Auswirkungen in der heutigen Zeit.

Key facts

  • Francesco Cataluccio ist ein italienischer Essayist, geboren 1955.
  • Der Reaktorunfall von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986.
  • Cataluccio schreibt über Tschernobyl als Gedächtnisort.
  • Die radioaktive und ideologische Verseuchung des kommunistischen Systems sei bis heute nicht beseitigt.
  • Tschernobyl sei zur Signatur der maroden Sowjetunion geworden.
  • Auch für die Weissrussen war Tschernobyl eine traumatische Erfahrung.
  • Der Beitrag erschien in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).
  • Der Titel lautet 'Apokalypse mit geschlossenen Augen – auch für die Weissrussen war Tschernobyl eine traumatische Erfahrung'.

Entities

Artists

  • Francesco Cataluccio

Institutions

  • Neue Zürcher Zeitung

Locations

  • Tschernobyl
  • Ukraine
  • Weissrussland
  • Sowjetunion

Sources