Steidl Verlag in der Krise, Hellbergs Gegenentwurf, Nachlass-Boom und KI-Mitleid
Am Donnerstag behandelt die Medienschau verschiedene Themen: Der Göttinger Verlag Steidl steht vor einer ungewissen Zukunft. Obwohl Insolvenzverfahren eingestellt wurden, leidet das Unternehmen unter unbezahlten Gehältern, einem Mangel an Liquidität und einem schrumpfenden Markt. Gerhard Steidl möchte das Wissen des Verlags über seine Lebenszeit hinaus bewahren. In Wien feiert Mumok-Direktorin Fatima Hellberg mit der Ausstellung 'Terminal Piece' ihr Debüt, die sich auf Kate Milletts Installation konzentriert. In 'ARTnews' berichtet Daniel Cassady, dass der Aufschwung der Auktionshäuser durch Nachlässe bedeutender Sammler wie Paul Allen unterstützt wird. Bestsellerautor Florian Illies regt in einem Essay für die 'Zeit' dazu an, Mitgefühl für Künstliche Intelligenz zu empfinden, da ihr die menschliche Erfahrung fehlt.
Key facts
- Steidl Verlag: Insolvenzverfahren eingestellt, aber unbezahlte Löhne und fehlende Liquidität.
- Gerhard Steidl will Wissen und technische Fähigkeiten bewahren.
- Fatima Hellberg eröffnet im Mumok Wien mit Ausstellung 'Terminal Piece'.
- Kate Milletts Installation 'Terminal Piece' wurde für die Sammlung angekauft.
- Nachlass-Boom treibt Auktionshäuser: Sammlungen von Paul Allen, Leonard Lauder, Robert Mnuchin.
- Mari-Claudia Jiménez: Markterholung wird von Sammlungen angetrieben.
- Generationenwechsel könnte Kunstwerke im Wert von bis zu einer Billion Dollar übertragen.
- Florian Illies schreibt Essay über KI-Mitleid in der 'Zeit'.
Entities
Artists
- Robert Frank
- Alec Soth
- Joel Sternfeld
- Mitch Epstein
- Kate Millett
- Fatima Hellberg
Institutions
- Steidl Verlag
- Mumok
- Withers Art Advisory
- Christie’s
- Sotheby’s
- ARTnews
- taz
- Zeit
Locations
- Göttingen
- Wien
- Österreich
- Deutschland