Rechtsextreme Instrumentalisierung der Friedlichen Revolution in Plauen
Am vergangenen Samstag versammelten sich in Plauen, einer Stadt im Vogtland, etwa 10.000 Menschen zu einem Protest, der von 'Projekt M1llion' ins Leben gerufen wurde. Plauen spielte 1989 eine zentrale Rolle in der Friedlichen Revolution. Bei der Demonstration, die Neuwahlen forderte, erhielt die rechtsextreme Kleinpartei 'Freie Sachsen' Unterstützung. Auf den Schildern war unter anderem der Slogan zu lesen: 'Wer der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert.' Auch Russlandflaggen waren zu sehen. Die Initiative versucht, das Erbe der Friedlichen Revolution für ihre eigenen, rechten Ziele zu nutzen. Gleichzeitig protestierten 400 Menschen antifaschistisch. Jakob Springfeld berichtet darüber in der aktuellen Ausgabe des Freitag.
Key facts
- 10.000 Menschen nahmen am Protest des 'Projekt M1llion' in Plauen teil.
- Der Protest fand am vergangenen Samstag statt.
- Die rechtsextreme Kleinstpartei 'Freie Sachsen' unterstützte den Protest.
- Auf Plakaten stand: 'Wer der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert.'
- Russlandflaggen wurden bei der Demonstration gezeigt.
- Die Initiative fordert Neuwahlen.
- Das 'Projekt M1llion' versucht, das Erbe der Friedlichen Revolution für eine rechte Agenda zu vereinnahmen.
- Am antifaschistischen Gegenprotest nahmen 400 Menschen teil.
Entities
Institutions
- Projekt M1llion
- Freie Sachsen
- Der Freitag
Locations
- Plauen
- Vogtland
- Deutschland