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Nord-Stream-Bücher: Mangel an journalistischer Distanz kritisiert

opinion-review · 2026-05-04

Zwei neue Bücher über die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines werden wegen mangelnder journalistischer Distanz kritisiert. Der Europakorrespondent des Wall Street Journal, Bojan Pancevski, sowie die deutschen Investigativ-Reporter Oliver Schröm und Ulrich Thiele hätten eine fatale Nähe zu ihren Quellen, den Saboteuren, entwickelt. Pancevskis Polit-Thriller verkomme zur ukrainischen Heldenerzählung, während Schröms und Thieles Buch ähnliche Probleme aufweise. Die Rezension beruft sich auf die Definition des ehemaligen Tagesthemen-Moderators Hanns Joachim Friedrichs, wonach ein guter Journalist sich nicht mit einer Sache gemein mache.

Key facts

  • Bojan Pancevski ist Europakorrespondent des Wall Street Journal.
  • Oliver Schröm und Ulrich Thiele sind deutsche Investigativ-Reporter.
  • Die Bücher behandeln die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines.
  • Den Autoren wird mangelnde journalistische Distanz vorgeworfen.
  • Pancevskis Buch wird als ukrainische Heldenerzählung beschrieben.
  • Die Rezension zitiert Hanns Joachim Friedrichs Definition von gutem Journalismus.
  • Die Autoren hätten eine fatale Nähe zu den interviewten Saboteuren entwickelt.
  • Die Kritik erscheint in der Zeitung 'der Freitag'.

Entities

Institutions

  • Wall Street Journal
  • der Freitag

Sources