MAK Wien zeigt Schlingensiefs radikale Kunstaktionen
Im Wiener MAK (Museum für angewandte Kunst) findet eine Ausstellung statt, die dem Schaffen von Christoph Schlingensief gewidmet ist, einem der provokantesten Künstler der deutschen Nachkriegszeit. 2000, nach dem Eintritt der rechtspopulistischen FPÖ in die Regierungskoalition, führte Schlingensief seine Kunstaktion "Bitte liebt Österreich" vor der Wiener Staatsoper durch. Hierbei stellte er einen großen Container auf, in dem vermeintliche Asylbewerber unter ständiger Kameraüberwachung standen. Diese provokante Aktion brachte gesellschaftliche Konflikte ans Licht. Die Ausstellung verdeutlicht, warum Schlingensiefs radikale Kunst bis heute relevant bleibt. Der 2010 verstorbene Künstler war bekannt für seine interdisziplinären Werke, die Theater, Performance und politische Aktionen vereinten. Besucher können Originaldokumente, Videoaufnahmen und Installationen seiner bekanntesten Aktionen erleben.
Key facts
- Die Ausstellung findet im Wiener MAK statt.
- Christoph Schlingensief realisierte 2000 die Aktion 'Bitte liebt Österreich' vor der Wiener Staatsoper.
- Die Aktion beinhaltete einen Container mit angeblichen Asylbewerbern unter ständiger Kameraüberwachung.
- Die Aktion war eine Reaktion auf die Regierungsbeteiligung der FPÖ.
- Schlingensief provozierte das Publikum und legte gesellschaftliche Konflikte offen.
- Die Ausstellung zeigt, warum seine Kunst bis heute nachwirkt.
- Schlingensief starb 2010.
- Die Ausstellung umfasst Originaldokumente, Videoaufnahmen und Installationen.
Entities
Artists
- Christoph Schlingensief
Institutions
- MAK Wien
- Wiener Staatsoper
Locations
- Wien
- Österreich