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Luigi Pantisano könnte erster Italiener an der Spitze der deutschen Linkspartei werden

other · 2026-05-18

Luigi Pantisano, der 1979 in Waiblingen bei Stuttgart das Licht der Welt erblickte, tritt zusammen mit Ines Schwerdtner für den Co-Vorsitz der deutschen Linkspartei an. Seine Eltern wanderten in den 1960er Jahren aus dem kalabrischen Dorf Cariati Marina nach Baden-Württemberg aus, um dort zu arbeiten. In seiner Kindheit erlebte Pantisano rassistische Diskriminierung. In einem Gespräch mit „Il Manifesto“ äußert er sich zur Verantwortung Deutschlands gegenüber den Palästinensern. Der Parteitag, auf dem die Wahl stattfinden wird, ist für Mitte Juni angesetzt. Die italienische Linke beobachtet mit Neid den Aufschwung der deutschen Linkspartei, die 2024 in einer Krise war.

Key facts

  • Luigi Pantisano kandidiert für den Co-Vorsitz der deutschen Linkspartei.
  • Er wurde 1979 in Waiblingen bei Stuttgart geboren.
  • Seine Eltern wanderten in den 1960er Jahren aus Cariati Marina, Kalabrien, nach Baden-Württemberg ein.
  • Pantisano erlebte rassistische Diskriminierung als Kind.
  • Er gibt ein Interview mit 'Il Manifesto' über deutsche Verantwortung für Palästinenser.
  • Die Wahl soll beim Parteitag Mitte Juni stattfinden.
  • Italienische Linke sehen die deutsche Linkspartei als Vorbild nach deren Aufschwung.
  • Die Linkspartei befand sich 2024 in einer finalen Krise.

Entities

Institutions

  • Linkspartei
  • Il Manifesto

Locations

  • Waiblingen
  • Stuttgart
  • Baden-Württemberg
  • Cariati Marina
  • Kalabrien
  • Italien
  • Deutschland

Sources