Linke-Basismitglied: Gehaltsdeckel grenzt vom Politik-Mainstream ab
Die Debatte um eine Gehaltsobergrenze für Abgeordnete innerhalb der Linken ist entbrannt. Der Parteivorstand, angeführt von Ines Schwerdtner und Jan van Aken, fordert, dass alle Abgeordneten der Partei im Bundestag und im Europäischen Parlament ihr Einkommen auf den durchschnittlichen deutschen Lohn beschränken. Diese Initiative wurde von der Fraktionsführung, bestehend aus Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, sowie von Bodo Ramelow und dem Landesgeschäftsführer der Linken in Mecklenburg-Vorpommern kritisiert. Sie befürchten, dass dies das Vertrauen in die Abgeordneten untergräbt. In einem offenen Brief äußert sich nun die Parteibasis, wobei Christina Zacharias aus Niedersachsen erklärt, weshalb sie den Brief unterzeichnet hat. Der Gehaltsdeckel wird auf dem Parteitag in Potsdam zur Abstimmung kommen.
Key facts
- Die Linke streitet über einen Gehaltsdeckel für Abgeordnete.
- Der Parteivorstand um Ines Schwerdtner und Jan van Aken fordert eine Begrenzung auf den deutschen Durchschnittslohn.
- Die Fraktionsspitze, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, kritisierte den Vorstoß.
- Bodo Ramelow und der Linken-Landesgeschäftsführer in Mecklenburg-Vorpommern äußerten ebenfalls Kritik.
- Die Parteibasis hat einen offenen Brief verfasst.
- Christina Zacharias aus Niedersachsen ist eine der Unterzeichnerinnen.
- Der Gehaltsdeckel soll beim Parteitag in Potsdam abgestimmt werden.
Entities
Institutions
- Die Linke
- Bundestag
- Europäisches Parlament
Locations
- Niedersachsen
- Deutschland
- Mecklenburg-Vorpommern
- Potsdam