Kunstmarkt belohnt Netzwerke, Volksbühne verteidigt Safe Space, Habermas-Haus unter Schutz
Die Berliner Volksbühne steht hinter den reservierten Zeiten ihres Freibads 'Volksbad' für die Schwarze Community. Intendant Matthias Lilienthal erläuterte im 'Spiegel', dass dies im Einklang mit dem Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz steht. Das Schwimmbad ist seit dem 7. August bis Anfang Oktober geöffnet und der Eintritt ist kostenlos. An bestimmten Tagen, wie freitags von 12 bis 18 Uhr für 'Each One Teach One' (Eoto), ist es exklusiv reserviert. Eoto setzt sich gegen Rassismus ein. AfD-Chefin Alice Weidel bezeichnete dies als 'Apartheid', doch Lilienthal wies diese Vorwürfe zurück. Das Volksbad bleibt seit Dienstag aufgrund von Duschproblemen geschlossen, soll jedoch am Freitag wieder öffnen. In der 'Zeit' untersucht Jörg Lau die Kulturpolitik der AfD in Sachsen-Anhalt. Magnus Resch thematisiert in der 'FAZ' die Benachteiligung von Künstlerinnen im Kunstmarkt. Jörg Häntzschel spricht in der 'SZ' mit Mathias Pfeil über das denkmalgeschützte Wohnhaus von Jürgen Habermas, während Adrian von Buttlar in der 'FAZ' den geplanten Umbau der Münchner Ludwigstraße kritisiert.
Key facts
- Volksbühne Berlin: temporäres Freibad 'Volksbad' seit 7. August bis Anfang Oktober, 5 Meter lang, 1,30 Meter tief, kostenlos.
- Am Freitag reserviert für 'Each One Teach One' (Eoto) von 12 bis 18 Uhr; Eoto ist Träger des Black Communities Center in Berlin-Wedding.
- Matthias Lilienthal verteidigt Exklusivzeiten im 'Spiegel' mit dem Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz.
- AfD-Chefin Alice Weidel sprach von 'Apartheid'; junge CDU-Kommunalpolitikerin äußerte Unverständnis.
- Volksbad seit Dienstag wegen Duschproblemen geschlossen, Wiederöffnung am Freitag geplant.
- Jörg Lau (Zeit): AfD in Sachsen-Anhalt will Bauhaus zum Feindbild machen, strebt 'kulturelle Hegemonie' an.
- Magnus Resch und Albert-László Barabási: Studie zu 65.000 Künstlern zeigt, Netzwerk entscheidend für Markterfolg, nicht Geschlecht.
- Habermas-Wohnhaus am Starnberger See (1972, Heinz Hilmer und Christoph Sattler) unter Denkmalschutz; Bücherregal geschützt.
- Adrian von Buttlar kritisiert grünen Umbau der Münchner Ludwigstraße als 'Verhunzung' des Ensembles.
Entities
Artists
- Matthias Lilienthal
- Jürgen Habermas
- Heinz Hilmer
- Christoph Sattler
- Magnus Resch
- Albert-László Barabási
- Adrian von Buttlar
- Jörg Lau
- Gerrit Bartels
- Mathias Pfeil
- Jörg Häntzschel
- Alice Weidel
Institutions
- Volksbühne Berlin
- Each One Teach One (Eoto)
- Black Communities Center
- AfD
- CDU
- Spiegel
- Tagesspiegel
- Zeit
- FAZ
- SZ
- Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Locations
- Berlin
- Berlin-Wedding
- Sachsen-Anhalt
- Starnberger See
- München
- Ludwigstraße
- Odeonsplatz
- Deutschland