Kreative setzen auf E-Mail-Newsletter statt Social Media
Immer mehr Künstler, Verleger und Veranstalter wenden sich von sozialen Medien ab und setzen auf E-Mail-Newsletter. Die Kölner Songwriterin Anna hat mit ihrem Newsletter etwa 2.000 Abonnenten erreicht. Der Leipziger bildende Künstler Jonas erzielte durch seine vierteljährlichen Mails drei Direktverkäufe, die jeweils mehr einbrachten als die gesamte Quartalsprovision seiner Galerie. Frieda, die Verlegerin eines Indie-Verlags in Hamburg, verkauft über ihre 4.000 Abonnenten 20 bis 30 Prozent der Erstauflage. E-Mail-Listen bieten eine bessere Kontrolle und persönliche Ansprache. Zu den häufigsten Fehlern zählen verspäteter Start, ausschließliche Verkaufsorientierung und fehlende Segmentierung. Anna benötigte drei Jahre für 2.000 Adressen, Jonas fünf Jahre für 800 und Frieda sechs Jahre für 4.000. Eine Liste mit 3.000 interessierten Empfängern wird als wertvoller erachtet als 30.000 Follower.
Key facts
- Künstler und Verleger setzen zunehmend auf E-Mail-Newsletter statt Social Media
- Anna, Songwriterin aus Köln, erreicht 2.000 Abonnenten mit Newsletter
- Jonas, bildender Künstler aus Leipzig, erzielte drei Direktverkäufe durch Quartalsmails
- Frieda, Verlegerin in Hamburg, verkauft 20-30% der Erstauflage über 4.000 Abonnenten
- Soziale Netzwerke verteilen Aufmerksamkeit nach undurchschaubaren Logiken
- Erfolgreiche Newsletter nutzen persönliche Sprache, Geschichten und unregelmäßige Substanz
- Automatisierte Sequenzen umfassen Willkommensreise, Begleitsequenz und Reaktivierungssequenz
- Aufbau einer Liste erfordert Geduld: Anna 3 Jahre, Jonas 5 Jahre, Frieda 6 Jahre
Entities
Artists
- Anna
- Jonas
- Frieda
Locations
- Köln
- Leipzig
- Hamburg
- Deutschland