Kolumbiens neuer Präsident will Amtseinführung in Militärgarnison
Abelardo de la Espriella, ein 47-jähriger Jurist aus einer Hochburg paramilitärischer Aktivitäten, wird bald im Präsidentenpalast residieren. Er hat den Wunsch geäußert, als erster Präsident Kolumbiens die Amtsinsignien in einer Militärgarnison zu empfangen, und zwar in einer der am stärksten umkämpften Regionen des Landes. Während beide Kammern des Parlaments mit ihren rechten Mehrheiten diesem Vorhaben bereits zugestimmt haben, steht der scheidende Präsident Gustavo Petro, ein linker Politiker und bis zur Amtsübernahme de la Espriellas Oberbefehlshaber der Armee, dem entgegen. De la Espriella sieht in Donald Trump, dem salvadorianischen Präsidenten Nayib Bukele und dem Argentinier Javier Milei Vorbilder. Menschenrechtler äußern Bedenken hinsichtlich der Stabilität des fragilen Friedens im Land.
Key facts
- Abelardo de la Espriella ist 47 Jahre alt und Jurist.
- Er stammt aus einer Paramilitär-Hochburg.
- Er will als erster Präsident Kolumbiens die Schärpe in einer Militärgarnison erhalten.
- Die Militärgarnison liegt in einer der am heftigsten umkämpften Regionen.
- Beide Parlamentskammern haben mit rechten Mehrheiten zugestimmt.
- Der scheidende Präsident Gustavo Petro hat nicht zugestimmt.
- De la Espriella nennt Donald Trump, Nayib Bukele und Javier Milei als Vorbilder.
- Menschenrechtler befürchten Gefahr für den fragilen Frieden.
Entities
Institutions
- Parlament von Kolumbien
- Armee von Kolumbien
Locations
- Kolumbien