Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella behindert Erdbebenhilfe
Am 7. August wurde Abelardo de la Espriella als Präsident Kolumbiens vereidigt. Die Zeremonie fand in einer privaten Universität in Cali statt, gefolgt von seiner ersten Ansprache in einer Militärbasis. Weder sein Vorgänger Gustavo Petro noch frühere Präsidenten wie Juan Manuel Santos oder Ernesto Samper waren zu diesem Anlass eingeladen – ein absichtlicher Affront. Nur zwei Tage nach seiner Amtseinführung erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 Kolumbien, das schwerste in einem Jahrzehnt. Rund 400 Gemeinden in der Millionenstadt Cali erlitten erhebliche Schäden. Fast 300 Menschen starben, während mehrere Hundert laut offiziellen Angaben vermisst bleiben. Die Regierung von de la Espriella sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, die Rettungsmaßnahmen zu behindern.
Key facts
- Abelardo de la Espriella wurde am 7. August als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt.
- Die Vereidigung fand an einer Privatuniversität in Cali statt.
- Die erste Rede hielt er in einer Militärgarnison.
- Weder Gustavo Petro noch Juan Manuel Santos oder Ernesto Samper waren geladen.
- Zwei Tage nach Amtsübernahme ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 7,4.
- Das Erdbeben war das stärkste in Kolumbien seit zehn Jahren.
- Rund 400 Gemeinden wurden verwüstet.
- Fast 300 Menschen starben, mehrere hundert werden vermisst.
- Die Regierung wird beschuldigt, die Rettung von Verschütteten zu behindern.
Entities
Institutions
- Regierung Kolumbiens
- Privatuniversität in Cali
- Militärgarnison
Locations
- Kolumbien
- Cali