Kolumbien vor der Präsidentschaftswahl: Indigene unterstützen Petro-Kurs
Kolumbien steht vor einer richtungsweisenden Präsidentschaftswahl. Indigene Gruppen fordern die Fortsetzung des Kurses von Präsident Gustavo Petro, der ihre Rechte gestärkt und mehr Selbstbestimmung ermöglicht habe. Der Kandidat des linken Pacto Histórico, Iván Cepeda, liegt in Umfragen vorn. Sollte die Linke die Wahl verlieren, würde fast ganz Lateinamerika rechts regiert werden. Die Region Cauca im Norden des Landes, wo der Bürgerkrieg nie aufgehört hat, ist ein Schauplatz dieser politischen Auseinandersetzung. Dort lebt María Alba, eine Kaffeebäuerin, die auf über 1.700 Metern Höhe Bio-Kaffee anbaut. In der Nähe ihrer Plantage werden Marihuana-Pflanzen unter Netzen gezüchtet. Die Landschaft ist geprägt von steilen Hängen, zerklüfteten Felsmassiven und Serpentinen. Toribío, die Kleinstadt in der gleichnamigen Gemeinde, liegt nur etwa 60 Kilometer von Cali entfernt, ist aber über Schotterpisten nur in drei bis vier Stunden zu erreichen.
Key facts
- Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten.
- Indigene Gruppen fordern die Fortsetzung des Kurses von Gustavo Petro.
- Petro habe Rechte und Selbstbestimmung der Indigenen gesichert.
- Iván Cepeda vom Pacto Histórico ist der Kandidat der Linken.
- Bei einer Niederlage der Linken würde fast ganz Lateinamerika rechts regiert.
- Der Bürgerkrieg im Norden des Cauca hat nie aufgehört.
- María Alba baut auf über 1.700 Metern Höhe Bio-Kaffee an.
- Toribío liegt etwa 60 Kilometer von Cali entfernt, ist aber nur über Schotterpisten erreichbar.
Entities
Institutions
- Pacto Histórico
Locations
- Kolumbien
- Cauca
- Toribío
- Cali