Ironische Reisetipps für Wien: Massentourismus auf die Spitze getrieben
Der Artikel von Roberto Moliterni auf Artribune bietet sarkastische Ratschläge für 'Massentouristen' in Wien. Statt Hotels empfiehlt er Airbnb, um sich wie ein echter Wiener zu fühlen, obwohl die echten Wiener längst in die Vororte gezogen sind. Der Stephansdom sei ideal für Kurzbesuche, da er schnell zu besichtigen sei; Katakomben und Türme werden als unnötig abgetan. Die Hofburg mit Sissi-Ausstellung sei Pflicht, aber man solle andere historische Räume auslassen und stattdessen eine Kutschfahrt machen. Die Schnitzel bei Figlmüller seien die besten, trotz langer Schlangen; das Kaffee Alt Wien wird als Ablenkung abgewertet. Die Sachertorte dürfe nur im Hotel Sacher gegessen werden, mit Instagram-Foto. Im Belvedere solle man direkt zu Klimts 'Der Kuss' eilen, notfalls zu Schieles 'Umarmung' oder zu Souvenir-Kopien. Manner-Waffeln seien ein Muss, aber man könne leere Dosen kaufen und mit Loacker füllen. Der Prater wird gemieden, da er von echten Wienern besucht wird. Freuds Haus solle man meiden, da es Schuldgefühle wecken könnte.
Key facts
- Artikel von Roberto Moliterni auf Artribune
- Empfehlung: Airbnb statt Hotels
- Stephansdom als schnelles Touristenziel
- Hofburg mit Sissi-Ausstellung und Kutschfahrten
- Schnitzel bei Figlmüller, Bäckerstraße 6
- Sachertorte nur im Hotel Sacher, Philarmonikerstraße 4
- Belvedere: Klimts 'Der Kuss' und Schieles 'Umarmung'
- Manner-Waffeln am Stephansplatz 7
- Prater wird gemieden
- Freuds Haus in der Bergasse 19 wird gemieden
Entities
Artists
- Gustav Klimt
- Egon Schiele
- Sigmund Freud
Institutions
- Artribune
- Hofburg
- Belvedere
- Hotel Sacher
- Figlmüller
- Kaffee Alt Wien
- Manner
- Loacker
Locations
- Vienna
- Austria
- Stephansdom
- Stephansplatz
- Bäckerstraße 6
- Philarmonikerstraße 4
- Bergasse 19
- Prater