HBO-Serie „Tip Toe“ thematisiert zunehmende Homophobie in Großbritannien
Die neue HBO-Miniserie „Tip Toe“ des britischen Serienschöpfers Russell T. Davies eröffnet mit einem drastischen Bild: Ein schwuler Mann wird in Manchester am helllichten Tag an einer Straßenlaterne aufgehängt. Die Kamera schwenkt von oben auf die Backsteinhäuser, aus deren Fenstern die Bewohner auf das Geschehen blicken. Diese Eröffnungssequenz nutzt Davies, um in fünf Folgen eine aufwühlende Gegenwartsanalyse der steigenden Homophobie und Hetze gegen Minderheiten zu liefern. Die Handlung springt zehn Tage zurück und zeigt den schwulen Endfünfziger Leo, gespielt von Alan Cumming, der später das Opfer des Lynchmords wird. Die Serie thematisiert die zunehmende Feindseligkeit gegenüber Schwulen, Migranten und anderen Minderheiten in Großbritannien. Davies, bekannt für Serien wie „Queer as Folk“ und „It’s a Sin“, setzt sich in seinem neuen Werk mit der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung auseinander. Die Serie ist ab sofort bei HBO verfügbar. Die Kritik fragt, ob die Darstellung überzogen ist, und diskutiert die Wirkung der drastischen Bilder.
Key facts
- Die HBO-Serie „Tip Toe“ wurde von Russell T. Davies kreiert.
- Die Serie beginnt mit der Erhängung eines schwulen Mannes an einer Straßenlaterne in Manchester.
- Die Handlung springt zehn Tage zurück und zeigt das Leben des Opfers Leo, gespielt von Alan Cumming.
- Die Serie thematisiert die zunehmende Homophobie und Hetze gegen Minderheiten in Großbritannien.
- Die Miniserie umfasst fünf Folgen.
- Die Eröffnungssequenz zeigt eine Vogelperspektive auf Backsteinhäuser und die Reaktion der Anwohner.
- Russell T. Davies ist bekannt für Serien wie „Queer as Folk“ und „It’s a Sin“.
- Die Serie ist bei HBO verfügbar.
Entities
Artists
- Russell T. Davies
- Alan Cumming
Institutions
- HBO
Locations
- Manchester
- Großbritannien