Ex-Merkel-Berater Erich Vad: Drohnenangriff in Leipzig zu stümperhaft für Russland
Am 5. August wurde am Flughafen Halle/Leipzig eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne in der Nähe von ukrainischen Frachtflugzeugen entdeckt. Die Bundesanwaltschaft hat die Untersuchung übernommen und bezeichnete den Vorfall als einen „ernsthaften Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland“. Roderich Kiesewetter von der CDU fordert NATO-Konsultationen nach Artikel 4, während Armin Laschet, ebenfalls von der CDU, bei Maischberger Bedenken äußerte, voreilig Schuldige zu benennen. Erich Vad, ehemaliger Militärberater von Angela Merkel, hält das Ganze für zu ungeschickt, um Russland die Schuld zu geben. In einem Interview mit der Freitag äußerte er Zweifel an der „Hysterie“ und vermutet, dass möglicherweise andere Akteure beteiligt sind. Die Identität der Täter bleibt unbekannt, und die Ermittlungen laufen weiter.
Key facts
- Am 5. August wurde eine Sprengstoffdrohne am Flughafen Halle/Leipzig entdeckt.
- Die Drohne wurde in unmittelbarer Nähe ukrainischer Frachtflugzeuge gefunden.
- Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.
- Die Bundesanwaltschaft sprach von einem 'schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland'.
- CDU-Politiker Roderich Kiesewetter forderte NATO-Konsultationen nach Artikel 4.
- Armin Laschet warnte bei Maischberger vor voreiligen Schuldzuweisungen.
- Erich Vad, Ex-Militärberater von Angela Merkel, hält den Vorfall für zu stümperhaft für eine russische Täterschaft.
- Vad äußerte sich in einem Interview mit der Freitag.
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