Erich Vad: Merz sollte US-Tomahawk-Entscheidung für Russland-Verhandlungen nutzen
Der frühere Bundeswehr-General Erich Vad, der Angela Merkel und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion militärpolitisch beriet, fordert Friedrich Merz auf, die Entscheidung der USA zum Verzicht auf Tomahawk-Mittelstreckenraketen für Verhandlungen mit Russland zu nutzen. Vad, der auch für die NATO arbeitete, schreibt in einem Gastbeitrag, Deutschland solle über eigene Mittelstreckenraketen nachdenken, müsse dabei aber Fehler vermeiden und von Konrad Adenauer und Helmut Schmidt lernen. Er hat die deutsche Regierungspolitik im Russisch-ukrainischen Krieg kritisch gesehen, insbesondere die Stationierungsvereinbarung US-amerikanischer Mittelstreckenraketen in Deutschland zwischen Joe Biden und Olaf Scholz. Vad veröffentlichte zuletzt Bücher mit Titeln wie "Abschreckend oder erschreckend?", "Europa ohne Sicherheit und Ernstfall für Deutschland" und "Ein Handbuch gegen den Krieg".
Key facts
- Erich Vad war Brigadegeneral der Bundeswehr und beriet Angela Merkel und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion militärpolitisch.
- Vad arbeitete auch für die NATO.
- Er fordert Friedrich Merz auf, die US-Tomahawk-Entscheidung für Verhandlungen mit Russland zu nutzen.
- Deutschland solle über eigene Mittelstreckenraketen nachdenken, so Vad.
- Vad warnt vor Fehlern und empfiehlt, von Konrad Adenauer und Helmut Schmidt zu lernen.
- Er kritisierte die Stationierungsvereinbarung US-amerikanischer Mittelstreckenraketen in Deutschland zwischen Joe Biden und Olaf Scholz.
- Vad veröffentlichte Bücher: 'Abschreckend oder erschreckend?', 'Europa ohne Sicherheit und Ernstfall für Deutschland' und 'Ein Handbuch gegen den Krieg'.
- Der Gastbeitrag erschien in der Freitag.
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