Einsamkeit als Einstieg in Extremistenpropaganda
Der Soziologe Özgür Özvatan stellt die These auf, dass es Einsamkeit ist, die der Online-Radikalisierung vorausgeht, und nicht der Islam, wie im Fall des mutmaßlichen Attentäters Abdul B. vom Berliner CSD. Die heutige Extremistenpropaganda präsentiert sich oft in Form von Popkultur und Freundschaftsangeboten, was besonders einsame Menschen anfällig macht. In einem Artikel im Freitag wird die Frage aufgeworfen, ob die Institutionen in Deutschland ausreichend Maßnahmen ergreifen. Während Einsamkeit häufig als ein Thema des Herbstes betrachtet wird, ist sie im Sommer ebenso dringlich, wenn Menschen in Gemeinschaften zusammenkommen.
Key facts
- Einsamkeit steht am Beginn einer Online-Radikalisierung
- Nicht der Islam, sondern Einsamkeit ist das Motiv
- Abdul B. ist der mutmaßliche Täter des Anschlags auf den Berliner CSD
- Extremistenpropaganda kommt als Pop und Freundschaftsangebot daher
- Einsame sind besonders empfänglich für solche Propaganda
- Der Soziologe Özgür Özvatan wird zitiert
- Der Artikel erschien im Freitag
- Einsamkeit ist im Sommer mindestens so akut wie im Herbst
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