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Berliner Volksbühne eröffnet temporäres Freibad als Protest gegen Infrastruktur

other · 2026-08-07

Am 7. August 2026 wurde vor der Berliner Volksbühne ein temporäres Freibad mit dem Namen "Volksbad" eröffnet. Diese Initiative stammt von Intendant Matthias Lilienthal, der im Oktober mit "House of Hopes" beginnen wird. Lilienthal, der zuvor das HAU und die Kammerspiele geleitet hat, betrachtet das Freibad als eine Form des politischen Protests gegen die marode Infrastruktur in Berlin. Das Becken misst 25 Meter in der Länge und hat eine Tiefe von 1,30 Metern, umgeben von Umkleidekabinen und Sicherheitskräften. Inspiriert von der Performance-Künstlerin Florentina Holzinger, die 2028 ein neues Stück inszenieren wird, läuft das Projekt bis Ende September. Lilienthal hebt die gesellschaftliche Relevanz des Vorhabens hervor, das auch Nicht-Theaterbesucher ansprechen soll.

Key facts

  • Die Berliner Volksbühne eröffnete am 7. August 2026 ein temporäres Freibad vor dem Theater.
  • Das Projekt heißt 'Volksbad' und wurde vom neuen Intendanten Matthias Lilienthal initiiert.
  • Das Freibad hat eine 25-Meter-Bahn und ist 1,30 Meter tief.
  • Lilienthal sieht das Projekt als politischen Protest gegen die verfallende Infrastruktur in Berlin.
  • Das Projekt wurde von der Performance-Künstlerin Florentina Holzinger inspiriert.
  • Holzinger bespielt derzeit den österreichischen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig.
  • Die Spielzeit der Volksbühne beginnt im Oktober mit 'House of Hopes' von Rimini Protokoll.
  • Lilienthal war zuvor Intendant am HAU Berlin und an den Münchner Kammerspielen.

Entities

Artists

  • Matthias Lilienthal
  • Florentina Holzinger
  • Frank Castorf
  • René Pollesch
  • Rimini Protokoll

Institutions

  • Berliner Volksbühne
  • HAU Berlin
  • Münchner Kammerspiele
  • Kunstbiennale Venedig
  • rbb
  • Der Spiegel

Locations

  • Berlin
  • Deutschland
  • Venedig
  • Italien

Sources