Berliner Kultursenator-Nachfolge: Thomas Heilmann als Favorit gehandelt
Nach dem Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson als Berliner Kultursenatorin wird der frühere Justizsenator und Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann (CDU) als Favorit für die Nachfolge gehandelt. Der 61-Jährige sei Spitzenkandidat, berichten Tagesspiegel und RBB unter Berufung auf ungenannte Quellen. Wedl-Wilson war wegen rechtswidriger Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus zurückgetreten. Heilmann, Jurist und erfolgreicher Werbeunternehmer, war von 2012 bis 2016 Justizsenator und bis 2025 im Bundestag. Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat noch keine Entscheidung getroffen. Verkehrssenatorin Ute Bonde äußerte sich bereits positiv über Heilmann. Unterdessen greift das US-Justizministerium mit scharfer Wortwahl Denkmalschützer an, die den Bau eines umstrittenen Ballsaals im Weißen Haus blockieren. Der iranische Bildhauer Aref Montazeri leidet unter den Folgen des Krieges: Materialmangel, blockierte Transporte und verschobene Ausstellungen. Seine Spiegelskulpturen erzielten zuletzt bis zu 1,5 Millionen Dollar. Interne Dokumente zeigen, dass die Venedig-Biennale an einer Rückkehr Russlands gearbeitet hat. Die Biennale weist Vorwürfe zurück, Sanktionen umgangen zu haben. Die Ausstellung 'Helter Skelter' in der Fondazione Prada thematisiert die Aneignung fremder Bilder durch Künstler wie Arthur Jafa und Richard Prince.
Key facts
- Thomas Heilmann (CDU) ist Favorit für die Nachfolge von Sarah Wedl-Wilson als Berliner Kultursenator.
- Wedl-Wilson trat wegen rechtswidriger Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus zurück.
- Heilmann war von 2012 bis 2016 Berliner Justizsenator und bis 2025 im Bundestag.
- Kai Wegner hat noch keine Entscheidung getroffen, führt Gespräche.
- US-Justizministerium beantragt Aufhebung des Baustopps für Ballsaal im Weißen Haus, greift Denkmalschützer scharf an.
- Iranischer Künstler Aref Montazeri leidet unter Kriegsfolgen: Materialmangel, verschobene Ausstellung bei Leila Heller Gallery.
- Interne E-Mails zeigen, dass die Venedig-Biennale an Russlands Rückkehr arbeitete; Biennale weist Sanktionsumgehung zurück.
- Ausstellung 'Helter Skelter' in Fondazione Prada thematisiert Bildaneignung durch Arthur Jafa und Richard Prince.
Entities
Artists
- Aref Montazeri
- Arthur Jafa
- Richard Prince
Institutions
- CDU
- Tagesspiegel
- RBB
- US-Justizministerium
- Weißes Haus
- Washington Post
- Leila Heller Gallery
- Venedig-Biennale
- Fondazione Prada
- ArtReview
- Open
- Wall Street Journal
Locations
- Berlin
- Deutschland
- Teheran
- Iran
- New York
- USA
- Venedig
- Italien