Alice Hasters' Haselnusskuchen-Rezept und Gespräch über Antiviktimisierung
In einer Kolumne bei Monopol verrät Autorin Alice Hasters das geheime Rezept für den Haselnusskuchen ihrer Oma. Gemeinsam mit dem Kolumnisten Mohamed Amjahid spricht sie beim Backen über ihr neues Buch "Anti-Opfer: Warum wir Verletzlichkeit verachten" und die gesellschaftliche Obsession, Opfer von sexualisierter oder rassistischer Gewalt zu diskreditieren. Hasters thematisiert die Vieldeutigkeit des Begriffs "Opfer" – von struktureller Diskriminierung bis hin zu abwertendem urbanen Sprachgebrauch. Sie kritisiert Medien, die verletzbaren Minderheiten vorwerfen, über Diskriminierung aufzuklären. Amjahid ergänzt aus seiner Recherchearbeit zu Polizeigewalt und EU-Abschottungspolitik. Der Artikel enthält das vollständige Rezept mit Zutaten wie gemahlenen Haselnüssen, Zartbitterschokolade und einer Vollmilchschokoladenglasur.
Key facts
- Alice Hasters hat ein Buch mit dem Titel 'Anti-Opfer: Warum wir Verletzlichkeit verachten' geschrieben.
- Das Rezept für den Haselnusskuchen stammt von Hasters' Oma.
- Der Kuchen enthält 300 g gemahlene Haselnüsse, 200 g gehackte Zartbitterschokolade, 6 Eier, 90 g Zucker, Backpulver, Salz und Zimt.
- Der Kuchen wird bei 180 °C etwa 50 Minuten gebacken und mit Vollmilchschokoladenglasur überzogen.
- Amjahid berichtet von Opfern von Polizeigewalt und der EU-Abschottungspolitik.
- Hasters und Amjahid diskutieren über die Diskreditierung von Opfern sexualisierter oder rassistischer Gewalt.
- Der Begriff 'Opfer' wird im urbanen Sprachgebrauch auch abwertend für 'klein, nervig, bemitleidenswert' verwendet.
- Amjahid schreibt in seinem Buch 'Der weiße Fleck', dass er selbst kein Opfer sein möchte.
Entities
Artists
- Alice Hasters
- Mohamed Amjahid
Institutions
- Monopol