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Warum gibt es so wenige Pazifisten? Ein Essay über Gewaltlosigkeit

opinion-review · 2026-08-28

Auf der Website von Freitag wird in einem Essay die seltene Perspektive des Pazifismus beleuchtet und die Gründe, warum nur wenige Menschen diese extreme Haltung einnehmen. Der Verfasser führt an, dass Pazifisten häufig als weltfremd, naiv oder unklug wahrgenommen werden, doch ihre Ablehnung von Gewalt basiert auf durchdachten Überlegungen. Laut dem Pazifismus gibt es niemals eine Rechtfertigung für Krieg, was bedeutet, dass auch im persönlichen Umgang Gewaltlosigkeit gefordert ist. Diese Auffassung steht im Gegensatz zu den gängigen Überzeugungen in bürgerlichen Gesellschaften, wo körperliche Selbstverteidigung und verbale Drohungen als moralisch akzeptabel gelten. Der Essay behandelt zudem die philosophischen Grundlagen und die gesellschaftliche Wahrnehmung des Pazifismus.

Key facts

  • Pazifismus wird oft als weltfremd, naiv oder dumm angesehen.
  • Pazifismus besagt, dass es niemals eine Rechtfertigung für Krieg gibt.
  • Pazifisten müssen auch im zwischenmenschlichen Bereich Gewaltlosigkeit praktizieren.
  • Die Position ist mit dem gewöhnlichen Denken in bürgerlichen Gesellschaften unvereinbar.
  • In bürgerlichen Gesellschaften ist körperliche Selbstverteidigung moralisch akzeptabel.
  • Verbale und gestische Drohungen gelten als akzeptabel, um Eskalation zu stoppen.
  • In Rechtsstaaten wird in der Politik mit Zwangsgewalt gerechnet.
  • Der Essay erschien auf der Website der Freitag.

Entities

Institutions

  • der Freitag

Sources