Triptychon im Berliner Abgeordnetenhaus kritisiert: Ostdeutsche Perspektive fehlt
Ein Triptychon im Berliner Abgeordnetenhaus, das den Mauerfall feiert, stellt diesen als Werk westdeutscher Politiker dar und ignoriert die Rolle der Ostdeutschen. Diese Leerstelle könnte laut einem Essay von Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, erklären, warum die AfD im Osten so erfolgreich ist. Mendel, ein israelisch-deutscher Publizist aus Frankfurt am Main, veröffentlichte den Text in den Blättern für deutsche und internationale Politik. Er bezieht sich auf den verstorbenen Jürgen Habermas und dessen Konzept des Verfassungspatriotismus, das als progressive Alternative zum Nationalstolz der Rechten gedacht ist. Mendel argumentiert, dass Menschen positive Erzählungen brauchen, um sich mit einem Gemeinwesen zu identifizieren. Der Artikel erscheint in der aktuellen Ausgabe des Freitag.
Key facts
- Ein Triptychon im Berliner Abgeordnetenhaus feiert den Mauerfall als Werk westdeutscher Politiker.
- Ostdeutsche Perspektive fehlt in der Darstellung.
- Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, verfasste einen Essay zu Verfassungspatriotismus.
- Mendel ist israelisch-deutscher Publizist aus Frankfurt am Main.
- Der Essay erscheint in den Blättern für deutsche und internationale Politik.
- Jürgen Habermas, kürzlich verstorben, prägte den Begriff Verfassungspatriotismus.
- Mendel schreibt: 'Menschen benötigen auch positive Erzählungen, um sich mit einem Gemeinwesen zu identifizieren.'
- Der Artikel wird im Freitag veröffentlicht.
Entities
Institutions
- Berliner Abgeordnetenhaus
- Bildungsstätte Anne Frank
- Blätter für deutsche und internationale Politik
- Der Freitag
Locations
- Berlin
- Deutschland
- Frankfurt am Main
- Ostdeutschland