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SRG-Chefin Susanne Wille: Verteidigung gegen Big Tech und ein gescheitertes KI-Experiment

institutional · 2026-08-26

Susanne Wille, die Chefin der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), hat in einem Interview mit der NZZ ihre Strategie zur Verteidigung von Fernsehen und Radio gegen die Einflüsse großer Technologieunternehmen dargelegt. Sie betonte die Notwendigkeit, sich gegen Big Tech zu behaupten und die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu wahren. Wille berichtete zudem von einem kürzlich am Standort Leutschenbach durchgeführten KI-Experiment, das jedoch fehlschlug. Die SRG-Chefin äußerte sich besorgt über die zunehmende Macht von Technologiekonzernen und die damit verbundenen Risiken für die Medienlandschaft. Sie plädierte für eine stärkere Zusammenarbeit mit Institutionen wie der ETH Zürich, um den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen. Die Diskussion um die Rolle von KI im Journalismus und die Notwendigkeit, die Kontrolle über die eigenen Inhalte zu behalten, stand im Mittelpunkt des Gesprächs. Wille unterstrich die Bedeutung von Qualitätsjournalismus und die Verantwortung der SRG, auch in Zeiten digitaler Disruption verlässliche Informationen zu liefern. Das Interview beleuchtet die strategischen Überlegungen der SRG-Führung angesichts des wachsenden Einflusses von Technologieunternehmen auf die Medienbranche.

Key facts

  • Susanne Wille ist die Chefin der SRG.
  • Sie will Fernsehen und Radio vor Big Tech verteidigen.
  • Ein KI-Experiment am Leutschenbach schlug fehl.
  • Die SRG plant eine Zusammenarbeit mit der ETH.
  • Wille äußerte sich besorgt über die Macht von Technologiekonzernen.
  • Das Interview wurde in der NZZ veröffentlicht.
  • Die SRG betont die Bedeutung von Qualitätsjournalismus.
  • Die Diskussion drehte sich um die Rolle von KI im Journalismus.

Entities

Institutions

  • SRG
  • ETH Zürich
  • NZZ

Locations

  • Leutschenbach
  • Schweiz

Sources