Mega-Galerien nicht in der Krise, kleine Galerien unter Druck: Adam Lindemann widerspricht Pace-CEO
In einem Kommentar für Artnet News widerspricht Adam Lindemann der Behauptung, dass die Ära der Mega-Galerien vorbei sei. Anlass hierfür ist die Aussage von Pace-CEO Marc Glimcher, der das Geschäftsmodell großer Galerien als gescheitert bezeichnete. Lindemann sieht diesen Schritt als bemerkenswert, glaubt jedoch nicht an eine Krise des Mega-Galerie-Modells. Renommierte Galerien wie Pace, Gagosian, Hauser & Wirth und David Zwirner verfügen über starke Marken und internationale Netzwerke von Sammlern. Die eigentlichen Herausforderungen betreffen kleinere und mittlere Galerien, die unter steigenden Kosten und unsicheren Einnahmen leiden. Zudem äußert Jeff Koons im Handelsblatt seine positive Sicht auf KI als Hilfsmittel, während Tomás Saraceno für seine Ausstellung im Haus der Kunst Badehosen entworfen hat, deren Erlös indigenen Gemeinschaften in Argentinien zugutekommt. Pjotr Pawlenski könnte aufgrund seiner Kunstaktionen seinen Flüchtlingsstatus in Frankreich verlieren. Ariella Budick kritisiert in der Financial Times die Guggenheim-Ausstellung Pop Art: 1960 to Now, in der die klassischen Werke den zeitgenössischen überlegen seien. Ein staatlich finanziertes Konzert von Kanye West in Albanien führt zu verstärkten Protesten gegen Ministerpräsident Edi Rama.
Key facts
- Adam Lindemann widerspricht der These vom Ende der Mega-Galerien in einem Kommentar für Artnet News.
- Pace-CEO Marc Glimcher hatte das Geschäftsmodell großer Galerien als kaputt bezeichnet.
- Lindemann sieht keine Krise bei Pace, Gagosian, Hauser & Wirth oder David Zwirner.
- Kleine und mittlere Galerien leiden unter steigenden Kosten und unsicheren Einnahmen.
- Jeff Koons sieht KI als Werkzeug, nicht als Ersatz menschlicher Kreativität.
- Tomás Saraceno entwarf Badehosen für das Haus der Kunst, deren Erlös indigenen Gemeinschaften in Argentinien zugutekommt.
- Pjotr Pawlenski droht der Verlust des Flüchtlingsstatus in Frankreich wegen seiner Aktionen Lighting und Pornopolitics.
- Ariella Budick kritisiert die Guggenheim-Ausstellung Pop Art: 1960 to Now, in der Klassiker wie Warhol und Oldenburg zeitgenössischen Positionen überlegen seien.
- Ein staatlich finanziertes Konzert von Kanye West in Albanien verschärft Proteste gegen Ministerpräsident Edi Rama.
- Die Proteste wurden ursprünglich durch ein Tourismusprojekt von Jared Kushners Investmentfirma in einem Naturschutzgebiet ausgelöst.
Entities
Artists
- Jeff Koons
- Adam Lindemann
- Marc Glimcher
- Tomás Saraceno
- Pjotr Pawlenski
- Andy Warhol
- Claes Oldenburg
- Roy Lichtenstein
- Maurizio Cattelan
- Kanye West
- Edi Rama
- Jared Kushner
Institutions
- Artnet News
- Pace Gallery
- Gagosian Gallery
- Hauser & Wirth
- David Zwirner Gallery
- Handelsblatt
- Haus der Kunst
- Zeit
- Art Journal
- Financial Times
- Guggenheim Museum
- NZZ
- Societé Gallery
- Berliner Galerie Societé
Locations
- München
- Deutschland
- Englischer Garten
- Frankreich
- Russland
- New York
- Vereinigte Staaten
- Albanien
- Argentinien