Kritik an Döpfners Rede vor dem Jewish World Congress
Mathias Döpfner, CEO von Axel Springer, hielt eine halbstündige Rede vor dem Jewish World Congress in Genf zum Thema Antisemitismus. Der Autor Velten Schäfer kritisiert die Rede als paradigmatisch für ein deutsches Geschichtsbewusstsein, das alles richtig machen wolle, es sich aber zu einfach mache. Schäfer wählt die Form eines offenen Briefes, um seine Kritik zu disziplinieren, da er nicht erwartet, dass Döpfner, der mächtigste Medienmensch Deutschlands, seine Anmerkungen wahrnimmt. Die Rede sei in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert empörend.
Key facts
- Mathias Döpfner sprach vor dem Jewish World Congress in Genf.
- Die Rede dauerte eine halbe Stunde.
- Thema der Rede war Antisemitismus.
- Der Autor Velten Schäfer verfasste eine Kritik in Briefform.
- Schäfer wirft Döpfner ein vereinfachendes Geschichtsbewusstsein vor.
- Döpfner ist CEO von Axel Springer.
- Schäfer bezeichnet sich selbst als Fußsoldat vom Rand des Pressewesens.
- Die Rede fand in Genf statt.
Entities
Institutions
- Axel Springer
- Jewish World Congress
Locations
- Genf
- Schweiz