Kölner Dom führt ab Juli 12 Euro Eintritt ein
Ab dem 1. Juli wird für den Kölner Dom, der jährlich etwa sechs Millionen Besucher anzieht, eine Eintrittsgebühr von zwölf Euro erhoben, um die gestiegenen Kosten zu decken. Domrendant Clemens van de Ven wies auf finanzielle Verluste seit 2019 hin. Ausnahmen gelten für Gottesdienstbesucher, Kinder bis 13 Jahre, Menschen mit Schwerbehinderung sowie Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins und an bestimmten Feiertagen. Während der Nordeingang für Betende kostenlos bleibt, ist für den Westeingang ein Ticket erforderlich. Dompropst Guido Assmann stellte fest, dass 99 Prozent der Besucher Touristen sind. Unterstützer sind Gerhard Richter und Guido Cantz, während Hape Kerkeling und Alice Schwarzer dagegen sind. Ermäßigungen gibt es für Schüler, Studierende und Sozialpassinhaber in Nordrhein-Westfalen. Tickets können online und am Roncalliplatz 2 erworben werden.
Key facts
- Eintritt ab 1. Juli: 12 Euro
- Sechs Millionen Besucher jährlich
- Ausnahmen: Gottesdienst, Beten, Zentral-Dombau-Verein, Kinder bis 13 Jahre, Schwerbehinderte
- Kostenfreie Tage: 6. Januar, 1. Mai, 3. Oktober, Dreikönigswallfahrt
- Zwei Eingänge: Nord (kostenlos) und West (Ticket)
- Dompropst Guido Assmann und Domrendant Clemens van de Ven genannt
- Prominente Befürworter: Gerhard Richter, Guido Cantz; Gegner: Hape Kerkeling, Alice Schwarzer, Karl Lauterbach
- Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Auszubildende, Sozialpassinhaber in NRW
Entities
Artists
- Gerhard Richter
- Barbara Schock-Werner
Institutions
- Domkapitel
- Zentral-Dombau-Verein
- Kölner Dom
- Mailänder Dom
- St. Paul's-Kathedrale
- Westminster Abbey
- Sagrada Familia
- Berliner Dom
- Sebaldus Kirche
- Notre-Dame
- Petersdom
Locations
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- Roncalliplatz 2