KI-Nutzung in Galerien: 84% nutzen KI, aber nur 8% haben Richtlinien
Eine neue Untersuchung des Kunstnetzwerks First Thursday, die im März 2026 veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass 84 Prozent der befragten Galerien KI-Technologien in ihrem Arbeitsalltag nutzen, während lediglich 8 Prozent über offizielle Richtlinien verfügen. Die Umfrage basiert auf Interviews mit mehr als 100 Fachleuten aus Galerien, überwiegend aus Europa, Großbritannien und den USA. 82 Prozent nutzen persönliche Konten für den Zugriff auf KI, anstatt auf von der Galerie bereitgestellte Tools. Die häufigsten Anwendungen umfassen Textverfassung (78 Prozent), Übersetzungen, Social-Media-Inhalte und Marktforschung. 62 Prozent betrachten KI als positive Entwicklung, jedoch äußern zwei Drittel Bedenken hinsichtlich fehlerhafter Inhalte. Der Bericht hebt das Fehlen von Corporate Governance hervor und warnt vor möglichen Risiken für Vertraulichkeit und Vertrauen im Kunstmarkt. Andreas Ritter, Kunstrechtsexperte aus Zürich und Geschäftsführer des Verbands Kunstmarkt Schweiz, äußert sich zu dieser Entwicklung.
Key facts
- 84% der Galerien nutzen KI-Tools täglich
- Nur 8% haben formelle KI-Richtlinien
- 82% greifen über persönliche Konten auf KI zu
- 78% nutzen KI für Textentwürfe
- 62% sehen KI als sinnvolle Entwicklung
- Zwei Drittel sorgen sich um fehlerhafte KI-Inhalte
- Studie basiert auf über 100 Interviews mit Galeriefachleuten
- Bericht veröffentlicht im März 2026 von First Thursday
Entities
Institutions
- First Thursday
- Verband Kunstmarkt Schweiz
Locations
- Europa
- Großbritannien
- USA
- Zürich
- Schweiz