KI-Euphorie an Unis gefährdet Schriftlichkeit als Bildungsprinzip
Eine Umfrage des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh zeigt, dass 65 Prozent der Studierenden KI-Tools nutzen, ein Viertel davon täglich. Die Studierenden bemängeln, dass KI-Kompetenzen sowie rechtliche und wissenschaftsethische Aspekte im Studium zu kurz kommen. Das CHE fordert daher, KI-Kompetenzen curricular zu verankern und in die reguläre Fachlehre zu integrieren. Der Autor Markus Steinmayr warnt jedoch, dass die zunehmende Nutzung von KI das Prinzip der Schriftlichkeit als Grundlage von Bildung außer Kraft setze. Er plädiert für einen reflektierten Umgang, der fundiertes Wissen um die Tradition voraussetzt. Der Artikel erscheint in der aktuellen Ausgabe des Freitag.
Key facts
- 65 Prozent der Studierenden nutzen KI-Tools
- Ein Viertel der Studierenden nutzt KI täglich
- CHE fordert curriculare Verankerung von KI-Kompetenzen
- Studierende sehen Defizite bei rechtlichen und wissenschaftsethischen Aspekten
- Autor Markus Steinmayr warnt vor Gefährdung des Schriftlichkeitsprinzips
- Umfrage wurde vom Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh durchgeführt
- Artikel erschienen im Freitag
Entities
Institutions
- Centrum für Hochschulentwicklung (CHE)
- Freitag
Locations
- Gütersloh
- Deutschland