Einstein-Freud Briefwechsel über Kriegsvermeidung neu gelesen
Ein 1933 veröffentlichter Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud über die Vermeidbarkeit von Kriegen wird im Freitag neu interpretiert. Der Autor Michael Jaeger verbindet die damaligen Überlegungen mit der Politik Michail Gorbatschows, des letzten Staatsoberhaupts der Sowjetunion. Gorbatschow habe den Untergang einer Supermacht verwaltet, ohne einen großen Krieg zu führen, was historisch unerwartet sei. Der Lyriker Hans Magnus Enzensberger nannte Gorbatschow einen „Held des Rückzugs“. Der Artikel stellt die Frage, ob ein Todestrieb im Menschen steckt oder Kriege bloß eine Ersatzhandlung sind. Die Aktualität des Themas wird durch die zunehmende Aggressivität der USA unterstrichen.
Key facts
- Briefwechsel zwischen Einstein und Freud 1933 veröffentlicht
- Thema: Sind Kriege vermeidbar?
- Autor Michael Jaeger stellt Bezug zu Michail Gorbatschow her
- Gorbatschow war letztes Staatsoberhaupt der Sowjetunion
- Hans Magnus Enzensberger bezeichnete Gorbatschow als 'Held des Rückzugs'
- Artikel diskutiert Todestrieb und Krieg als Ersatzhandlung
- Aktuelle USA werden als aggressiver beschrieben
- Veröffentlicht im Freitag
Entities
Artists
- Albert Einstein
- Sigmund Freud
- Hans Magnus Enzensberger
Institutions
- Freitag