AfD-Paradox: Studie widerlegt gängige Erklärung für Arbeiterwahl
Bei der Bundestagswahl 2025 erreichte die AfD zum ersten Mal die Position der stärksten Partei unter Arbeitern, obwohl dies ihren Interessen widerspricht. Eine neue Analyse widerlegt die am häufigsten vertretene Erklärung dafür. Der Autor schildert ein Gespräch mit einem Lkw-Fahrer einer Abschleppfirma aus Neuruppin, der präzise Mängel an Straßen, Brücken und der öffentlichen Infrastruktur ansprach, jedoch auch bemerkte: "Und was die Regierung nicht ruiniert kriegt, machen die Gewerkschaften kaputt." Dieser Kommentar verdeutlicht das Paradox der AfD: Warum entscheiden sich Arbeiter für eine marktradikale Partei? Die AfD hat sich mittlerweile besonders unter Lohnabhängigen etabliert. Die Studie, die in der neuesten Ausgabe des Freitag veröffentlicht wurde, bietet eine erschreckende Antwort auf diese Fragestellung.
Key facts
- Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD erstmals stärkste Partei unter Arbeitern.
- Eine neue Auswertung widerlegt die gängigste Erklärung für die Arbeiterwahl der AfD.
- Der Autor sprach mit einem Lkw-Fahrer einer Neuruppiner Abschleppfirma.
- Der Lkw-Fahrer beklagte kaputte Straßen und Brücken sowie den Verfall öffentlicher Infrastruktur.
- Der Lkw-Fahrer machte auch Gewerkschaften für Probleme verantwortlich.
- Die AfD ist stark unter Lohnabhängigen.
- Die Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe des Freitag.
- Der Artikel ist von Jörn Boewe.
Entities
Institutions
- AfD
- Freitag
Locations
- Neuruppin
- Deutschland