250 Jahre USA: Linke zwischen Hoffnung und Abscheu
Zum 250. Geburtstag der USA reflektiert Georg Seeßlen über das ambivalente Verhältnis der europäischen Linken zu Amerika. Dieses sei stets eine Mischung aus Hoffnung und Abscheu gewesen – ein Land der ständig neuen Möglichkeiten und resilienter Kultur, aber auch von Krisen und Abgründen. Linke in Ost und West teilten diese Ambivalenz, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Seeßlen fragt, wo wir heute stehen, und betont, dass nirgendwo sonst so harte Gesellschaftskritik möglich sei wie in den USA, wo jedes Watergate auf integre Journalisten traf.
Key facts
- Georg Seeßlen analysiert das Verhältnis der Linken zu den USA zum 250. Jahrestag.
- Die USA bedeuteten für Linke in Europa eine Mischung aus Hoffnung und Abscheu.
- Das Land bot ständig neue Möglichkeiten und eine resiliente Kultur.
- Linke in Ost und West hatten ein ambivalentes Verhältnis, aber mit umgekehrten Vorzeichen.
- In den USA sei harte Gesellschaftskritik möglich, wie Watergate zeigte.
- Der Artikel erscheint in der Freitag-Ausgabe zum 250. Geburtstag der USA.
Entities
Artists
- Georg Seeßlen
Institutions
- der Freitag
Locations
- USA
- Europa